Samstag, 2. April 2016

Keuschhaltung

Es hat sich herausgestellt, dass unsere Beziehung nur wirklich funktioniert, wenn ich keine Möglichkeit habe, mich zu befriedigen. Ansonsten habe ich immer meinen eigenen Kopf und bin nicht so unterwürfig wie es meine Herrin verdient hat.

Keuschhaltung ist für mich persönlich sehr kompliziert. In diesem Eintrag möchte ich etwas über meine Erfahrungen auf diesem Gebiet schreiben. Es ist hier wichtig zu wissen, dass ich einen so genannten Blutpenis habe, der im schlaffen Zustand relativ klein ist und im erigierten Zustand stark an Größe gewinnt. Dies ist wichtig, um Probleme hinsichtlich des Käfigs und der Keuschhaltung zu verstehen.

Meine ersten Erfahrungen in Bezug auf Keuschhaltung machte ich mit einem CB-3000 Plastik-Käfig. Das Problem, das ich bei dieser Art von Käfig hatte war, dass ich meinen Penis im schlaffen Zustand immer aus dem Käfig herausziehen konnte. Somit war der Käfig eher ein psychologisches Bollwerk, als eine effektive Vorrichtung zur Verhinderung der Selbstbefriedigung. Zudem hatte ich immer stark mit Schmerzen in der Nacht zu kämpfen. Hier wurden durch die nächtlichen Erektionen die Hoden stark in die Länge gezogen, was zu enormen Schmerzen führte.

Daher entschlossen wir uns einen Lovejail zu bestellen, der wegen des Hüftbands ein Herausziehen des Penis unmöglich machen sollte. Nach längerem probieren konnte ich auch wirklich eine sehr enge Einstellung finden, in der ich meinen Penis nicht herausziehen konnte. Nach einigen Tagen dauerhaften tragens wurden jedoch einige Stellen wund. Zudem hatte ich das Problem, dass der Käfig eine recht auffällig Beule in der Hose verursachte - insbesondere im Anzug. Allerdings waren hier die Nächte etwas angenehmer, da die Hoden wegen der besonderen Konstruktion nicht in die Länge gezogen wurden, wenn eine Erektion eintrat.

Deshalb entschlossen wir uns für eine radikalere Methode. Wir gingen ins Piercing-Studio und ließen ein Prinz-Albert-Piercing stechen, an dem ein Birdlocked-PA gefestigt werden sollte. Diese Konstruktion funktionierte auch. Zudem ist der Käfig durch das Silikon recht weich. Allerdings ist auch hier das Problem mit dem Schmerzen bei Erektionen vorhanden.

Somit sind wir auch von diesem Käfig abgekommen, weshalb das Vorhaben "Keuschhaltung" erstmal erledigt war. Die Beziehung funktionierte so aber nicht. Ich kann leider nur ein wirklich unterwürfiger und aufmerksamer Sklave sein, wenn ich keusch gehalten werden. Daher haben wir uns erneut auf die Suche nach einem Käfig gemacht. Unsere Ansprüche an den Käfig wurden auch immer konkreter: Der Käfig sollte starr, hygienisch und stabil sein. Denn unser erklärtes Ziel ist es auch, dass mein Penis im Käfig lernen soll, dass er sich nicht mehr aufzubäumen hat. Schon im CB-3000 habe ich nach etwa 2 Wochen keine harte Erektion mehr bekommen können. Der Schwanz blieb nach dem Aufschluss einfach schlaff. Erst nach mehrmaligem abwichsen kam er wieder zu sich. Diesen Punkt möchten wir wieder erreichen, damit ich nicht mehr in der Lage bin, eine Frau penetrieren zu können. Mein Schwanz soll möglichst erschlaffen und schrumpfen.

Nach längerer Suche sind wir auf den Ring Cage XXS Steel gestoßen. Obwohl er SEHR klein ist, soll er auch nachts recht bequem sein. Ich traute der Sache nicht, bestellte ihn jedoch, weil er nicht sehr teuer war. Jetzt kann ich nur sagen, dass es für mich persönlich der beste Käfig ist, den ich je getragen habe. Allerdings muss ich an der Stelle wo der Ring zusammengeklappt wird, ein Pflaster unterlegen, damit die Haut nicht gequetscht wird. Ansonsten habe ich keine großen Schmerzen. Nach einigen Tagen kommt es jedoch zu Schwellungen. Es sieht aus, als ob sich Wasser am Schwanz einlagern würde, weshalb wir ihn wieder abgelegt haben. Zudem war ich etwas nachlässig hinsichtlich des eincremens, weshalb Stellen wund wurden. Durch regelmäßiges eincremen und Bewegen der Haut, versuche ich diese Probleme jetzt zu beseitigen. Dazu später jedoch mehr.

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