In meinem ersten Blog-Eintrag möchte ich etwas über mich und mein Verhältnis zu meiner Herrin schreiben. Später möchte ich über unsere Entwicklung, Probleme und Gefühle schreiben.
Dass ich mich zu dominanten Frauen hingezogen fühle, habe ich schon sehr früh gemerkt. Ich denke, dass es so im Alter zwischen 12 und 14 Jahren geschah. Schon damals fand ich es wahnsinnig aufregend, beim Spielen gefesselt zu werden, konnte mit diesen Gefühlen jedoch nichts anfangen.
Erst später, als ich im Fernsehen Berichte zu SM sah, und im Internet recherchieren konnte, fühlte ich mich immer mehr von dieser Materie angezogen. Ich kaufte schon mit 16 heimlich Damenwäsche, die ich anzog, um mich darin zu befriedigen. Mit 18 ging ich erstmals zu einer Domina und wollte mich von ihr als TV-Hure ausbilden lassen. Zur damaligen Zeit war ich von der Situation jedoch völlig überfordert und konnte die Session nicht genießen. Ich fühlte mich einfach nicht wohl dabei.
Im Laufe der Zeit besuchte ich noch einige Male verschiedene Dominas, fühlte mich aber bei ihnen nie richtig aufgehoben. Ich konnte zwar für ein paar Stunden in eine wunderbare Welt entfliehen, wurde aber immer wieder herausgerissen.
Mir wurde klar, dass ich eine andere, intensivere Form der Beziehung suche. So lernte ich vor ziemlich genau einem Jahr habe ich meine Herrin auf einer Plattform kennen, die eigentlich für Sugar-Daddys und Sugar-Babys gedacht ist.
Auf dieser Seite fiel mir eine wunderschöne und junge Frau auf, die mich irgendwie direkt begeisterte. Ich schrieb ihr, dass ich es aufregend finde, von einer attraktiven Frau finanziell benutzt und erniedrigt zu werden. Ich erzählte ihr von meinen Fantasien hinsichtlich Keuschhaltung sowie Feminisierung und fragte sie, ob sie das interessieren würde.
Ich war ehrlich gesagt überrascht, als sie mir antwortete und viele Fragen stellte. Sie war sehr interessiert und so folgte ein intensiver Mail-Verkehr, der darin endete, dass wir uns verabredet haben. An unserem ersten "Date" gingen wir essen und sprachen über Dominanz, Unterwerfung, Keuschheit, Feminisierung und alle möglichen Sachen, die damit in Verbindung stehen.
Nach dem Essen sprachen wir noch eine Weile vor dem Restaurant und dann gab meine Herrin mir eins ihrer Höschen in die Hand, damit ich es in Zukunft tragen kann. Zudem gab sie mir ein Heft und einen Stift, damit ich Tagebuch für sie führen kann. Ich war völlig überrascht und gerührt. Ich hatte nicht damit gerechnet so ein wertvolles Geschenk gleich am ersten Date zu bekommen. Damit hatte sie sprichwörtlich mein Herz gewonnen. Unsere Reise began...
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