Freitag, 15. April 2016

Permanente Keuschhaltung

Das Thema "Permanente Keuschhaltung" ist sehr vielfältig, weil es viel Spielraum für Interpretation lässt. Was bedeutet "permanent". Rigoros betrachtet bedeutet es den ständigen Verschluss des Sklaven - 24 Stunden am Tag - 7 Tage die Woche - 365 Tage im Jahr. Für andere Menschen mag es bedeuten, dass der Keuschling lediglich tagsüber abgeschlossen wird. Ich lese auch häufig in Foren, dass Sklaven zum Sex mit ihrer Partnerin/Herrin aufgeschlossen werden. Wie ihr seht, gibt es viele verschiedene Interpretationen von permanenter Keuschheit. Für mich persönlich bedeutet es den ständigen Verschluss - ohne Möglichkeit je wieder einen Orgasmus erleben zu dürfen. Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil ich ohne Keuschhaltung meiner Herrin nicht die ständige Demut und die Aufopferungsbereitschaft entgegenbringen kann, die sie verdient. Unter Verschluss bin ich ihr ein besserer Sklave. Auch wenn ich damit gänzlich auf Sexualität verzichten muss, macht es mich glücklich. Ich sehne mich ständig nach ihr. Ich fühle ständig den Drang ihr meine Liebe und meine Untergebenheit zu beweisen. Mir ist die Nähe zu ihr und die Geborgenheit, die ich in ihrer Nähe fühle, wichtiger als alles andere. Wenn wir zusammen auf der Couch liegen, ich sie in meinen Armen fühle, dann ist das als würde Glück durch mich strömen und alle Batterien aufladen. So intensiv habe ich das Gefühl nur in Keuschheit erlebt.

Aber neben diesen Vorteilen ist der Lebensstil auch mit mehreren Problemen verbunden. Neben Problemen, die den Alltag betreffen, existieren gesundheitliche Fragen. Im Alltag spielt die Beschaffenheit des Käfigs eine wichtige Rolle. Er sollte nicht auftragen, Bewegungsfreiheit bieten und möglichst wenig Schmerzen bereiten wenn es zu einer Erektion kommt. Ich habe mich daher zusammen mit meiner Herrin für den Ring Cage XXS entschlossen. Er trägt nicht dick auf und ist für mich persönlich vergleichsweise angenehm zu tragen. Er ist zusätzlich über ein Prinz-Albert Piercing gesichert. Das haben wir extra für den Zweck stechen lassen. Ich denke, dass jeder hier sein Lehrgeld bezahlen muss. Es wäre Zufall wenn der erste Käfig gleich halbwegs zu einem passen würde.
Zu den medizinischen Auswirkungen kann ich nicht viel sagen. Das Internet ist voll von Berichten über Gefahren des längern Tragens. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Viel ist sicherlich Unsinn und viel ist trifft auf die eigene Situation nicht zu, weil "permanent" eben auch nicht für jeden "permanent" bedeutet. Zudem ist jeder Käfig anders. Das alles macht es schwer, wirkliche Konsequenzen auszumachen. Dass es gesundheitliche Konsequenzen haben kann, wenn man mit einem Käfig am Schwanz trägt, ist zumindest nicht unlogisch. Ich habe über das Thema auch häufig mit meiner Herrin gesprochen. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass wir bestimmte Konsequenzen akzeptieren. Auch Erektionsstörungen würden unsere Beziehung nicht gefährden, da wir noch nie Sex hatten und meine Herrin sowieso von anderen Männern sexuell befriedigt wird. Anfangs war es schwer für mich, mit dieser Situation klarzukommen. Aber dadurch, dass ich immer mehr gesehen habe, wie viel ihr unsere Beziehung bedeutet, kam ich immer besser damit klar.
Damit sind wir auch bei einem weiteren wichtigen Punkt angelangt, der Psyche. Für mich als Mann ist es eine enorme psychische Belastung, plötzlich eingesperrt zu sein. Auch hier mag jeder anders reagieren. Ich bin aber schon oft nachts unter Schmerzen wach geworden und hätte den Käfig am liebsten aus dem Fenster geworfen. Aber hier hat meine Herrin mich dann auch immer wieder aufgefangen und mir gesagt wie glücklich sie mit mir ist und dass es mit den Erektionen ja auch vielleicht bald vorbei ist. Das hilft mir immer sehr. Ich mache es ja nur für sie.

Wir hatten bisher schon mehrere Anläufe unternommen, permanente Keuschhaltung Teil unserer Beziehung werden zu lassen. Es ist nicht einfach und es geht nicht von heute auf morgen. Wir haben viel experimentiert. Wir haben viel über meine Psyche gelernt. Es braucht alles seine Zeit. Was mir am meisten geholfen hat, ist das eincremen. Ich creme meinen Schwanz morgens und abends mit Silicoderm ein. Die Creme wirkt ein wenig wie ein Schmiermittel und verhindert kleinere Verletzungen. Zudem hält sie die Haut schön geschmeidig.

Ich bin nun seit 1 Woche eingesperrt und es scheint, als hätten wir den Punkt erreicht, an dem ich und mein Körper bereit sind, die Reise zu beginnen. Wie es weitergeht, werde ich hier in gewissen Abständen berichten.

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